Häufige Fragen unserer Mandanten

Wie teuer ist die anwaltliche Vertretung/Beratung?

Der Anwalt muss nicht teuer sein. Falsch- oder Schlechtberatung kann Sie jedoch teuer zu stehen kommen.
Die Kosten sprechen wir mit Ihnen selbstverständlich vor der Mandatierung ab. Die Rechtsanwaltskanzlei Bernhard Piehler ist sehr bemüht, ihren Mandanten ihre Leistungen zu einem vernünftigen Preis anzubieten. Auch wenn Qualität ihren Preis hat, muss gute anwaltschaftliche Beratung nicht unerschwinglich sein. Allerdings ist die anwaltschaftliche Tätigkeit weitgehend an das Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (RVG) gebunden, welches feste Gebührensätze vorschreibt, von denen man nicht abweichen darf. Diese richten sich meist nach dem Gegenstandswert der Angelegenheit (das entspricht in etwa dem Wert der Sache um die gestritten wird).

Jedoch können gerade im Rahmen der anwaltschaftlichen Erstberatung zwischen dem Mandanten und der Rechtsanwälte auch einer individuelle Vereinbarung über die Beratungskosten getroffen werden. Schildern Sie einfach Ihren Fall, fragen Sie nach den anfallenden Kosten und Sie erhalten eine ehrliche Auskunft.

Danach können Sie entscheiden, inwieweit Sie weitere anwaltschaftliche Beratung oder Vertretung wollen.

Muss ich zur Erstberatung irgendetwas mitbringen?

Sie helfen uns sehr, wenn Sie bereits beim Erstgespräch – soweit möglich – alle Unterlagen dabei haben, die den Fall betreffen. Relevant sein können neben Briefen, Urkunden, Verträgen oder bereits erfolgtem Schriftverkehr auch Fotos von Unfällen etc. Überlegen Sie, welche Unterlagen Sie brauchen würden, um sich möglichst schnell in einen noch fremden Fall einzuarbeiten und bringen diese dann mit. Meistens sind sie damit sowieso schon auf der sicheren Seite.

Ich habe ein geringes / gar kein Einkommen und kann mir den Anwalt nicht leisten.

Die gute Nachricht ist, dass gesetzlich bestimmt niemand aus Kostengründen auf einen Anwalt verzichten muss, dessen rechtliches Anliegen hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet. Wenn Sie Prozess-oder Verfahrenskostenhilfe erhalten, müssen Sie für die Gerichtskosten und die Kosten der eigenen anwaltlichen Vertretung je nach Ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen keine oder nur Teilzahlungen leisten.

Ob Ihnen Prozesskostenhilfe gewährt werden könnte, erörtern wir gerne mit Ihnen und unterstützen Sie bei der Stellung eines Prozesskostenhilfe Antrags.

Brauche ich eine Rechtsschutzversicherung?

Eine Rechtschutzversicherung ist nicht unbedingt nötig, erleichtert für Sie dann, wenn es darauf ankommt jedoch einiges. In vielen Zivilprozessen müssen teure Gutachten eingeholt werden. Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, übernimmt diese – je nach Konditionen – diese Kosten. Ohne Versicherung ist es oftmals eine schwierige Frage zwischen Kosten und Nutzen mancher Gutachten, was die Rechtsdurchsetzung deutlich erschweren kann.

Ich habe eine Rechtsschutzversicherung – Wie erfahre ich, ob diese auch im konkreten Fall zahlt?

Vor jedem Anfall von kosten, sollten Sie zunächst überprüfen, ob Ihre Rechtschutzversicherung auch für das entsprechende Rechtgebiet abgeschlossen wurde. Dies hängt von den konkreten Vereinbarungen in Ihre Versicherungsertrag ab. Fragen Sie bei Zweifeln zunächst bei Ihrer Rechtsschutzversicherung an, ob das entsprechende Rechtsgebiet und die Art der Leistung versichert sind.
Wenn Sie wollen, erledigen wir diese Anfrage für Sie. Dazu müssten Sie zu Erstberatung bitte Ihren Versicherungsschein mit der Versichertennummer mitbringen.